Die Regulierungslandschaft für Lebensmittelverpackungen

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Die geltenden Rechtsvorschriften zur Lebensmittelsicherheit enthalten einen Flickenteppich von Vorschriften, und ihre Anwendung auf die Verpackung von Klebstoffen ist nicht immer einfach. Im Folgenden finden Sie eine nützliche Einführung in wichtige Vorschriften sowie eine Erläuterung ihrer Relevanz für Klebstoffe.

Food Safe Packaging Übersicht

Unsere Regulierungsexperten verfügen über ein umfassendes Wissen über lokale Rechtsvorschriften, die, wenn sie mit unserem globalen Netzwerk geteilt werden, zu einem umfassenderen Verständnis von lebensmittelsicheren Verpackungen und der Rolle von Klebstoffen führen. Weitere Informationen zur Gesetzgebung für lebensmittelsichere Verpackungen auf der ganzen Welt finden Sie hier.

Lebensmittelsicherheitsgesetze der Europäischen Union (EU)

Einer der Eckpfeiler der EU-Rechtsvorschriften ist die Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004. Sie legt allgemeine Grundsätze fest, denen alle Lebensmittelkontaktmaterialien und -gegenstände entsprechen müssen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Lebensmittelkontaktmaterialien die menschliche Gesundheit nicht gefährden, die Zusammensetzung des Lebensmittels verändern oder seine sensorischen Eigenschaften wie Geschmack oder Geruch beeinträchtigen.

Darüber hinaus sollten alle Lebensmittelkontaktmaterialien gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 hergestellt werden, die die gute Herstellungspraxis (GMP) für Materialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt umfasst.

Einige spezifische Materialien, wie Kunststoffe, Keramik und regenerierte Zellulosefolien, haben ihre eigene harmonisierte europäische Regelung. Die harmonisierte Europäische Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011 enthält eine Liste von mehr als 1.000 Stoffen, die für die Verwendung in der EU zugelassen sind. Viele Materialien wie Klebstoffe, Papier und Pappe, Tinten, Beschichtungen und Kautschuke fallen heute jedoch nicht unter eine harmonisierte europäische Verordnung. In diesem Fall können die Mitgliedstaaten nationale Vorschriften erlassen.

EU-Mitgliedstaat und andere Rechtsvorschriften

Deutschland, Spanien, Italien, die Niederlande und andere Länder haben ihre eigenen Rechtsvorschriften über Lebensmittelkontaktmaterialien umgesetzt, die eine Reihe von Materialien abdecken, die nicht den harmonisierten europäischen Rechtsvorschriften unterliegen. In einigen Fällen sind Klebstoffe enthalten. Die US Food and Drug Administration (FDA) hat Gesetze zur Regulierung von Klebstoffen in Lebensmittelkontaktmaterialien, während China, Indien und MERCOSUR (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) ihre Gesetzgebung verbessern, mit möglichen Auswirkungen auf Klebstoffe.

Der Status von Klebstoffen in der Lebensmittelverpackungsgesetzgebung

In der EU unterliegen Klebstoffe der Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004. Da sie jedoch nicht unter eine europäische harmonisierte Verordnung fallen, wenden sich die Akteure der Lebensmittelindustrie häufig an die Kunststoffverordnung, die eine Liste zugelassener Stoffe enthält. Diese Liste ist die wichtigste regulatorische Referenz, die von Klebstofflieferanten verwendet wird. Alternativ kann auf die Stellungnahmen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), auf Entschließungen des Europarats, auf nationale Rechtsvorschriften und sogar auf außereuropäische Rechtsvorschriften für eine notwendige Risikobewertung verwiesen werden. Dies ist keine ideale Situation, da die unterschiedlichen Anforderungen Zukomplikationen für Klebstofflieferanten und ihre Kunden führen können.

Branchenverbände bieten häufig Leitlinien für nicht harmonisierte Materialien an. Die Association of the European Adhesive and Sealant Industry (FEICA) hat mit Unterstützung ihrer Mitgliedsunternehmen, darunter H.B. Fuller, eine Reihe nützlicher Leitlinien zu Klebstoffen in Lebensmittelkontaktmaterialien erstellt, um die Interessenvertreter der Lebensmittelindustrie zu unterstützen. Diese finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Rechtsvorschriften zur Lebensmittelsicherheit

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